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Was gehört auf eine professionelle Website? 12 Elemente, die Vertrauen schaffen

Eine professionelle Website hat nicht die meisten Animationen, sondern ist die, die neue Kundinnen und Kunden in Sekunden verstehen und der sie vertrauen.

Vom Team von Diskette Studio · · 7 Min. Lesezeit


Wenn Sie jemand weiterempfiehlt, sucht man Sie als Erstes im Internet. In weniger als einer Minute entscheidet sich, ob Sie wie ein seriöses Unternehmen wirken. Eine professionelle Website lebt nicht von auffälligen Effekten, sondern davon, dass Besucher verstehen, was Sie tun, sehen, dass andere Ihnen vertrauen, und leicht erfahren, wie sie Sie erreichen. Mit dieser Checkliste prüfen wir jede Website.

Was Besucher in fünf Sekunden verstehen sollten

1. Eine klare Botschaft ganz oben

Ein Satz, der sagt, was Sie anbieten, für wen und wo. „Sportphysiotherapie in Puebla“ sagt mehr als „Wir kümmern uns um Sie“. Wer raten muss, was Sie machen, geht wieder.

2. Eine sichtbare Hauptaktion

Ein auffälliger Button, der sagt, was beim Antippen passiert: „Schreiben Sie uns per WhatsApp“, „Angebot anfragen“, „Kurs buchen“. Vermeiden Sie fünf Buttons, die miteinander konkurrieren.

3. Echte, leicht auffindbare Kontaktdaten

Telefon oder WhatsApp, E-Mail, Stadt und Öffnungszeiten. Wenn Sie ein Ladengeschäft haben, ergänzen Sie Adresse und Karte. Eine Seite ohne klaren Kontaktweg wirkt verlassen.

Was Vertrauen schafft

4. Echte Belege

Kundenbewertungen, Fallbeispiele mit Ergebnissen, Logos von Kunden, die der Nennung zugestimmt haben. Wenn Sie noch keine haben, erfinden Sie keine: Ihren Ablauf und Ihre Garantien zu zeigen ist besser als gefälschte Erfahrungsberichte, die zudem rechtliche Probleme verursachen können.

5. Wer hinter dem Unternehmen steht

Eine „Über uns“-Seite mit Namen, echten Fotos und Ihrer Geschichte. Menschen beauftragen Menschen, nicht Logos.

6. Leistungen ohne Fachjargon erklärt

Was jede Leistung umfasst, für wen sie gedacht ist und wie Sie arbeiten. Nennen Sie, wenn möglich, Zeiträume und was der Kunde beisteuern muss. Gut beantwortete häufige Fragen ersparen viele Nachrichten.

7. Eigene Fotos und Texte

Stockfotos erkennt man auf den ersten Blick. Ein paar einfache, gut aufgenommene Fotos Ihrer echten Arbeit verkaufen mehr als ein perfektes, aber generisches Bild.

Die Technik, die man bemerkt (auch wenn es niemand ausspricht)

8. Schnelle Ladezeit und gute Darstellung auf dem Smartphone

Wenn die Seite lange lädt oder man zum Lesen zoomen muss, gehen Besucher. Prüfen Sie Ihre Seite mit PageSpeed Insights und auf Ihrem eigenen Handy. Mehr dazu in unserem Artikel über responsives Design.

9. Sicherheitsschloss (HTTPS) und eigene Domain

Eine Adresse wie ihrunternehmen.de und eine E-Mail mit Ihrer Domain (hallo@ihrunternehmen.de) wirken seriöser als ein kostenloses Konto. HTTPS ist heute Pflicht: Browser markieren Seiten ohne HTTPS als „nicht sicher“.

10. Datenschutzerklärung

Wenn Ihre Website personenbezogene Daten erhebt (Formular, E-Mail-Adresse, Telefonnummer), brauchen Sie eine sichtbare Datenschutzerklärung; die rechtlichen Anforderungen hängen davon ab, wo Ihre Kunden sitzen. Lassen Sie Ihre von einer Juristin oder einem Juristen prüfen; die Erklärung eines anderen Unternehmens zu kopieren genügt nicht.

Was dabei hilft, gefunden zu werden

11. SEO-Grundlagen

  • Für jede Seite ein eigener Titel und eine eigene Beschreibung mit Ihrem Angebot und Ihrer Stadt.
  • Eine Hauptüberschrift (H1) pro Seite und geordnete Zwischenüberschriften.
  • Eine in der Google Search Console eingereichte Sitemap, damit Google Ihre Seiten entdeckt.
  • Ein Google-Unternehmensprofil, wenn Sie Kunden in einem bestimmten Gebiet bedienen.

12. Grundlegende Messung

Wissen, wie viele Besuche Sie erhalten, woher sie kommen und wie viele sich bei Ihnen melden. Ohne diese Zahlen wissen Sie nicht, was Sie verbessern sollen.

Schnelltest: Wie viele erfüllen Sie?

  1. Öffnen Sie Ihre Seite auf dem Smartphone und fragen Sie jemanden, der Sie nicht kennt, was Sie tun. Antwortet er richtig?
  2. Bitten Sie ihn, Ihren Kontakt zu finden. Dauert es länger als zehn Sekunden?
  3. Suchen Sie Ihr Unternehmen bei Google. Erscheint Ihre Seite mit klarem Titel und klarer Beschreibung?
  4. Prüfen Sie, dass es keine leeren Seiten, defekten Links oder Platzhaltertexte gibt.

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